Angst, Panik und Phobie, das sind die Symptome

Starke Angstsymptomatiken äußern sich immer auch mit physiologischen, also körperlichen Symptomen. Nachfolgend finden Sie die wesentlichen körperlichen Symptome.

Atemnot bzw. Atembeklemmung

Bei Angst und starken Stressreaktionen steigt unsere Atemfrequenz. Dies zum Teil recht eindrucksvoll. Eine solch gesteigerte Atemfrequenz hat zur Folge, dass wir vermehrt Sauerstoff aufnehmen. Zur gleichen Zeit kann jedoch der verbrauchte Sauerstoff (Kohlendioxyd) nicht so schnell wieder abgebaut werden. Hierdurch kommt es zu einem Ungleichgewicht in unserer Lunge. Dies äußert sich dann für uns in Atemnot. Im Extremfall auch in einer Hyperventialtionstetanie.

Herzrasen

Die Angst führt weiter dazu, dass unser Organismus eine erhöhte Leistungsbereitschaft erzeugt. Dies ist ein ganz natürlicher Vorgang. Diese Leistungssteigerung führt dann zu einer Zunahme der Herzfrequenz. Der Blutdruck steigt. Hierdurch wird unser Körper in eine physiologische Alarmbereitschaft versetzt. Als Betroffene nehmen wir diesen Prozess als Herzrasen wahr.

Schwindel

Wenn wir uns in Angst und Panik versetzen, dann reagiert unser Organismus darauf in dem er unser Blut in die für uns lebenswichitgen Organe leitet. Dieser Prozess führt dazu, dass andere Körperorgane nicht mehr so stark mit Blut versorgt werden. Hierzu zählen auch bestimmte Hirnareale. Diese Minderversorgung nehmen wir als Schwindel wahr.

Trockener Mund

Ähnlich wie bei dem Auftreten von Schwindel verhält es sich beim trockenen Mund. Aufgrund der Tatsache, dass unser Oranismus in Alarmbereitschaft gesetzt wurde, werden Verdauungsmechanismen auf das Nötigste reduziert. In Folge dessen mindert sich unsere Speichelproduktion. 

Kälte- & Wäremempfinden

Ähnlich wie beim Schwindel führt die Blutumverteilung in unserem Körper dazu, dass sich unsere Gefäße in bestimmten Arealen verengen bzw. erweitern. Zum Beispiel erfährt unsere Haut eine Minderdurchblututung. Diese Minderdurchblutung führt wiederum dazu, dass die betroffenen hautareale auskühlen.

Harndrang / Stuhldrang / Überlekeit / Erbrechen

Im Zustand der akuten Angst werden Verdauungstätigkeiten zurückgestellt. Unser Körper versucht jedoch, diesen Zustand wieder auszugleichen. Aus diesem Grund kommt es nach kurzer Zeit dazu, dass unser Verdauungssystem um so stärker wieder aktiviert wird. Dies erleben wir dann, auch wenn wir keine Nahrung zu uns genommen haben, als Harn- und/oder Stuhldrang. Im Extremfall kann diese Aktivierung auch zu Überelkeit und Erbrechen führen. 

Zittern

Die akute Angst führt dazu, dass unsere Muskulatur maximal mit Energie versorgt wird. Unser gesamter Körper wird in die Lage versetzt, von jetzt auf gleich Höchstleistung zu erzielen. Diese Höchstleistung wird jedoch von uns nicht abgerufen. Stattdessen bleibt unsere Muskulatur in absoluter Bewegungsbereitschaft. Die Aufrechterhaltung der Bewegungsbereitschaft schafft unser Organismus dadurch, dass die Muskeln zittern. 

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